Veröffentlicht am: Mai 14, 2026 von Roombanker Entwickler Team
Sie kommen vor Ort an. Drei Stockwerke, Massivbauweise aus Ziegeln und Beton, ein Garten und eine separate Garage. Der Kunde wünscht sich eine drahtlose Alarmanlage, die alle Türen und Fenster im Erdgeschoss abdeckt und Bewegungsmelder in den Wohnbereichen bietet – ganz ohne Repeater oder Kabel, die über die Fußleisten verlaufen.
Dieses Szenario wiederholt sich jedes Jahr bei Tausenden von Wohnhausinstallationen in der EMEA-Region. Die Frage ist immer dieselbe: Kann ein drahtloses Alarmsystem in einem Haus über drei Stockwerke hinweg jeden Sensor erreichen?
Diese Anleitung beschreibt ein reales Installationsszenario anhand der folgenden Methode: Roombanker Drahtlose Alarmanlage für ein Haus: Ausrüstungsliste, Platzierung, Kopplungsvorgang und Fehler, die vor Ort Zeit kosten. Ziel ist eine vollständige Installation in unter 90 Minuten ohne Repeater.
Das Szenario: Installation einer drahtlosen Alarmanlage für eine dreistöckige Villa
Das Objekt ist ein 280 m² großes Einfamilienhaus in einem Wohngebiet am Stadtrand. Die Außenwände sind aus Ziegelstein, die Böden aus Stahlbeton. Die Raumaufteilung:
• Erdgeschoss: Eingangshalle, Küche, Wohnzimmer, Gäste-WC, Zugang zum Garten über eine Schiebetür
• Erster Stock: Drei Schlafzimmer, ein Badezimmer, Flur
• Zweites Obergeschoss (Dachgeschossausbau): Ein Schlafzimmer, Arbeitszimmer, Abstellraum
• Draußen: Garten (80 m²) mit freistehender Garage 20 Meter vom Haus entfernt
Anforderungen des Kunden: Überwachung aller Außentüren und Fenster im Erdgeschoss, Bewegungsmelder im Erdgeschoss und im Treppenhaus des ersten Obergeschosses, akustischer Alarm auf allen drei Etagen und ein Panikknopf im Hauptschlafzimmer.
Benötigte Ausrüstung für ein drahtloses Alarmsystem für ein Haus
| Gerät | Die Menge | Platzierung |
|---|---|---|
| Roombanker Hub | 1 | Erdgeschoss, zentraler Flurschrank (zentral angeordnet für optimale Abdeckung) |
| Magnetsensor für Türen/Fenster | 6 | Haupteingang, Hintertür, Gartenschiebetür, Garagentor, 2 Fenster im Erdgeschoss |
| PIR-Bewegungsmelder (Innenbereich) | 4 | Erdgeschoss: Flur und Wohnzimmer. Erster Stock: Treppenabsatz. Zweiter Stock: Treppenabsatz. |
| Indoor-Alarmsirene | 2 | Flur im Erdgeschoss + Treppenabsatz im ersten Obergeschoss |
| Außenalarmsirene | 1 | Vorderfassade, unter dem Dachvorsprung |
| Panik Knopf | 1 | Nachttisch im Hauptschlafzimmer |
| Alarmtastatur | 1 | Erdgeschoss, in der Nähe des Haupteingangs |
| keyfob | 2 | Kundenset (eines im Eingangsbereich, eines im Schlafzimmer) |
Gesamtzahl der Geräte: 18 drahtlose Geräte an einem Hub.
Schrittweise Installation
Schritt 1: Hub-Platzierung (Die wichtigste Entscheidung)
Legen Sie die Roombanker Zentral gelegener Stauraum im Erdgeschoss. In dieser Villa ist der Abstellraum unter der Treppe im Eingangsbereich der ideale Standort – er ist zentral gelegen, gut belüftet und unauffällig.
Warum: Das RBF-Protokoll hat eine Reichweite von 3,500 Metern im Freien, wobei die Dämpfung durch Baumaterialien den entscheidenden Faktor darstellt. Ziegelwände dämpfen das Signal um etwa 8–12 dB, Stahlbetonböden um jeweils 15–20 dB. Durch die Platzierung des Hubs im Erdgeschoss anstatt im Dachgeschoss reduziert sich die Anzahl der Stockwerke, die das Signal durchdringen muss, um die Sensoren in den oberen Etagen zu erreichen, um ein Stockwerk.
In diesem dreistöckigen Haus sendet die Zentraleinheit im Erdgeschoss Signale durch zwei Betongeschosse zu den Sensoren im Dachgeschoss. Dank der Verbindungsreserve von RBF, die bei dieser Entfernung etwa 35 dB über der Empfängerempfindlichkeit liegt, ist die Verbindung stabil.
Unterlassen Sie Platzieren Sie den Hub in der Garage, in einem Metallschrank oder in der Nähe von großen Haushaltsgeräten (Kühlschrank, Waschmaschine) – Metallgehäuse und elektrische Störungen verringern die effektive Reichweite.
Schritt 2: Tür- und Fenstersensoren – Zuerst an den Eingangspunkten
Installieren Sie Tür-/Fenster-Magnetsensoren an allen äußeren Eingängen, bevor Sie die Innensensoren anbringen. Diese Reihenfolge stellt sicher, dass der Außenbereich zuerst abgedeckt wird.
Montieren Sie den Sensorkörper am Türrahmen und den Magneten an der Tür selbst, im Ruhezustand maximal 15 mm voneinander entfernt. Bei einer Schiebetür zum Garten montieren Sie den Sensor am festen Rahmen und den Magneten am Schiebeflügel.
Verwenden Sie die mit dem Roombaker-Sensor mitgelieferte 3M-Klebefläche. Kein Bohren erforderlich. Die Montage jedes Sensors dauert weniger als zwei Minuten.
Warum: Die meisten Einbrüche erfolgen durch Türen und Fenster im Erdgeschoss. Bei Zeitdruck hat die Sicherung des Außenbereichs Priorität. Durch die Installation dieser Geräte lässt sich zudem die Reichweite der Zentrale bis zum entferntesten Punkt des Außenbereichs – in diesem Fall das Garagentor in 20 Metern Entfernung vom Haus – überprüfen, bevor die Geräte im Innenbereich installiert werden.
Schritt 3: PIR-Bewegungssensoren – Abdeckungslogik
Platzieren Sie PIR-Bewegungsmelder so, dass sie die Hauptverkehrswege abdecken, die ein Eindringling benutzen würde:
• Flur im Erdgeschoss: An der Wand gegenüber der Eingangstür positioniert, schräg zum Eingang des Wohnzimmers ausgerichtet. Dadurch wird jeder erfasst, der durch die Vordertür oder von der Rückseite des Hauses kommt.
• Wohnzimmer: Eckmontiert, überspannt es den Zugang zur Gartenschiebetür und den Hauptsitzbereich. Haustierimmunition ist auf 25 kg eingestellt – der Kunde hat einen 15 kg schweren Hund.
• Treppenabsatz im ersten Stock: Oben an der Treppe, schräg zum Schlafzimmerflur. Hier trifft man jeden, der es über das Erdgeschoss hinaus schafft.
• Treppenabsatz im zweiten Stock: An der Wand gegenüber dem Treppenhaus. Die Beleuchtung erstreckt sich bis zu den Eingängen zum Abstellraum und zum Heimbüro.
Warum: Die mehrstufige Bewegungserkennung sorgt dafür, dass bei einem Eindringling mehrere Sensoren im Haus ausgelöst werden. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit verringert, dass ein Ereignis übersehen wird, falls ein Sensor einen toten Winkel aufweist. Die Rückstellzeit von 2–3 Sekunden zwischen den PIR-Auslösungen verhindert zudem Fehlalarm-Kaskaden durch eine einzelne Bewegung.
Schritt 4: Sirenen – Akustische Abschreckung
Die Sirene im Flur des Erdgeschosses wird bei jedem Alarm sofort aktiviert und erzeugt so unmittelbar Lärm am wahrscheinlichsten Einstiegspunkt. Eine zweite Sirene im Treppenhaus des ersten Obergeschosses stellt sicher, dass der Alarm in allen Schlafzimmern hörbar ist.
Montieren Sie die Außensirene unter dem Dachvorsprung, mindestens 2.5 Meter über dem Boden, um Manipulationen zu verhindern. Die Verbindung zum Hub erfolgt über RBF – außer dem Stromanschluss ist keine weitere Verkabelung erforderlich.
Warum: Ein akustischer Alarm mit 105 dB ist das wirksamste Sofortabschreckungsmittel. Studien belegen immer wieder, dass Einbrecher ihre Einbruchsversuche innerhalb von 60 Sekunden nach dem Ertönen des Alarms abbrechen. Die Außensirene alarmiert zudem die Nachbarn.
Schritt 5: Tastatur, Handsender und Panikknopf
Montieren Sie das Alarmbedienfeld in der Nähe der Haupteingangstür in Standard-Schalterhöhe (1.4 Meter). Dies ist die primäre Schnittstelle zum Aktivieren/Deaktivieren der Alarmanlage für den täglichen Gebrauch.
Programmieren Sie zwei Handsender – einen für den Eingangsbereich (an einem Haken neben der Tür aufhängen) und einen für das Hauptschlafzimmer. Konfigurieren Sie den Handsender im Schlafzimmer für die Panikalarm-Aktivierung (beide Tasten gedrückt halten).
Platzieren Sie den Panikknopf auf dem Nachttisch. Koppeln Sie ihn, um den Sofortalarmmodus mit ARC-Benachrichtigung auszulösen.
Warum: Im Notfall ist das Bedienfeld möglicherweise nicht erreichbar. Mehrere Aktivierungs-/Deaktivierungspunkte verringern die Wahrscheinlichkeit, dass Bewohner das System unscharf lassen.
Schritt 6: Kopplung über die RB Link App
Geräte koppeln mit dem Roombanker Der Hub verwendet die RB Link Mobile App. Die App sucht nach nicht gekoppelten Geräten in Reichweite und zeigt die Signalstärke jedes Geräts an, bevor die Verbindung bestätigt wird.
Kopplungsreihenfolge: Zuerst die Steuereinheit, dann das Tastenfeld, dann die Handsender, dann die nach Etage gruppierten Sensoren (Erdgeschoss, erste Etage, zweite Etage), dann die Sirenen und schließlich der Panikknopf. Diese Reihenfolge stellt sicher, dass die Steuerungsschnittstelle vor der Sensorkopplung betriebsbereit ist.
Die Kopplung von 18 Geräten dauert insgesamt etwa 10–12 Minuten. Die App bestätigt jede Verbindung mit einer Signalstärkeanzeige – idealerweise sollten auf jedem Gerät mindestens 3 Balken angezeigt werden.
Häufige Fallstricke und wie man sie vermeidet
Fehlerquelle 1: PIR-Sensoren an Fenstern anbringen
Wenn ein PIR-Sensor direkt auf ein großes Fenster gerichtet ist, kommt es aufgrund von Temperaturänderungen zu Fehlalarmen – sei es durch Sonneneinstrahlung, die das Glas erwärmt, oder durch äußere Wärmequellen, die den Sensor durch das Glas hindurch auslösen.
Wie man vermeidet: Montieren Sie PIR-Sensoren an Wänden, die senkrecht zu den Fenstern verlaufen, nicht davor. Bei der Installation im Wohnzimmer sollte der Sensor in den Innenraum und nicht auf die Glasschiebetür gerichtet sein. Der Algorithmus zur Haustiererkennung berücksichtigt Bewegungen von Haustieren, kompensiert jedoch nicht die direkte Wärmestrahlung durch Glas.
Fallstrick 2: Platzierung des Hubs in einem metallumschlossenen Raum
Der Abstellraum unter der Treppe eignet sich gut, es sei denn, der Sicherungskasten oder die Kabelkanäle befinden sich dort. Elektrische Schaltschränke erzeugen elektromagnetische Störungen, die die Reichweite von Funkverbindungen verringern.
Wie man vermeidet: Bevor Sie den Hub endgültig platzieren, halten Sie ihn vorübergehend an die gewünschte Position und prüfen Sie die Signalstärke zum am weitesten entfernten Sensor (in diesem Fall das Dachbüro). Ist das Signal schwach, stellen Sie den Hub auf ein nahegelegenes Regal oder einen Schrank – eine Höhenänderung von 1 Meter kann die Dämpfung um 3–5 dB verbessern.
Fallstrick 3: Vergessen, den System-Walkthrough zu testen
Manchmal schließen die Monteure die Montage und Kopplung ab und verlassen den Betrieb, ohne die vollständige Alarmfunktion zu testen. Der Kunde entdeckt dann um 2 Uhr nachts eine Abdeckungslücke oder einen falsch konfigurierten Sensor.
Wie man vermeidet: Nach dem Koppeln aktivieren Sie das System und lösen Sie jeden Sensor nacheinander aus. Gehen Sie den gesamten Weg ab, den ein Eindringling nehmen würde – durch die Hintertür, durch das Wohnzimmer, die Treppe hinauf. Überprüfen Sie, ob die App jedes Ereignis aufzeichnet und die Sirenen im Alarmfall auslösen. Dies dauert 15 Minuten und deckt 90 % der Installationsfehler auf.
Fallstrick 4: Benutzercodes nicht auf der Website konfigurieren
Wenn der Standardcode des Installateurs aktiviert bleibt, kann der Kunde die Waffe erst dann scharf- oder unscharfschalten, wenn er sich mit der App vertraut gemacht hat. Manche Kunden melden sich innerhalb weniger Stunden zurück.
Wie man vermeidet: Legen Sie während der Einweisung die PIN des Hauptbenutzers am Tastenfeld fest, demonstrieren Sie das Scharf- und Unscharfschalten mit der Fernbedienung und zeigen Sie dem Kunden, wie er zusätzliche Benutzercodes für Familienmitglieder einrichtet. Mit der App ist dies in nur 2 Minuten eingerichtet. Vergewissern Sie sich vor der Abreise, dass der Kunde das System selbstständig scharf- und unscharfschalten kann.
Was der Kunde nach der Installation erlebt
Das System wird durch einen einzigen Tastendruck auf der Fernbedienung oder dem Tastenfeld aktiviert. Das Tastenfeld piept einmal zur Bestätigung der Aktivierung und eine grüne LED leuchtet auf. Alle 18 Sensoren melden sich innerhalb von 1–2 Sekunden nach der Aktivierung an der Zentrale.
Wenn ein Tür-/Fenstersensor auslöst, sendet die Zentrale innerhalb von 200 Millisekunden eine Push-Benachrichtigung über die RB Link App. Die Innensirenen werden auf allen drei Etagen mit 105 dB aktiviert. Die Außensirene ertönt nach einer einstellbaren Verzögerung – in diesem Fall 30 Sekunden, damit der Kunde die Alarmanlage deaktivieren kann, falls es sich um seinen eigenen Eingang handelt.
Der Kunde kann den vollständigen Systemstatus über die RB Link App einsehen: welche Sensoren geöffnet sind, den Akkustand der einzelnen Geräte und den Ereignisverlauf. Benachrichtigungen erfolgen ab einer Restkapazität von 15 Prozent, sodass der Kunde wochenlang vor einem notwendigen Akkuwechsel gewarnt wird.
Für den Installateur beträgt die gesamte Arbeitszeit vor Ort ca. 90 Minuten – 60 Minuten für Montage und Verkabelung, 15 Minuten für Kopplung und Konfiguration, 15 Minuten für Test und Kundenübergabe. Keine Repeater. Keine Kabelverlegung. Ein Hub deckt drei Etagen, Garten und Garage ab.
Was bei der Nachkontrolle überprüft werden sollte: Nach 30 Tagen sollten Sie sich beim Kunden melden, um zu bestätigen, dass das System zuverlässig funktioniert und keine Fehlalarme aufgetreten sind. Die Protokolle der RB Link App zeigen den Ereignisverlauf und die Signalstärke an. Bei zeitweiligen Verbindungsabbrüchen muss ein Gerät möglicherweise neu positioniert werden – meistens befindet sich ein PIR-Sensor zu nah an einer Wärmequelle oder ein Tür-/Fenstersensor hat eine Ausrichtungsabweichung.
Drahtloses Alarmsystem für Ihr Zuhause: Häufig gestellte Fragen
Wie viele Sensoren kann ein einzelner Roombanker Hub-Unterstützung?
Bis zu 128 drahtlose Geräte. Für ein typisches Einfamilienhaus bieten 15-25 Sensoren (Tür-/Fenstersensoren, PIR-Sensoren, Rauchmelder, Sirene, Tastatur, Handsender) noch erhebliche Erweiterungsmöglichkeiten für zusätzliche Zonen.
Was passiert, wenn das WLAN ausfällt?
Das Roombanker Der Hub verfügt über eine Mobilfunk-Backup-Funktion. Alarmsignale und Push-Benachrichtigungen werden weiterhin über die Mobilfunkverbindung gesendet. Die RB Link App verbindet sich per Cloud-Verbindung, wenn WLAN oder mobile Daten genutzt werden.
Lässt sich das System nach der Erstinstallation erweitern?
Ja. Zusätzliche Sensoren lassen sich über die RB Link App in jeweils weniger als einer Minute koppeln. Es sind keine Änderungen an den vorhandenen Geräten oder der Verkabelung erforderlich.
*Diese Installationsanleitung basiert auf Tests, die durchgeführt wurden am Roombanker Systeme mit RBF-Protokoll-Firmware Version 3.2 an 50 Wohnstandorten. Die individuellen Ergebnisse hängen von der Gebäudekonstruktion, dem Grundriss und den Umgebungsbedingungen ab.*
Interne Links: Wie RBF eine Reichweite von 3500 m erreicht | Drahtlose Alarmsysteme für Wohnungen: Ein Leitfaden für Installateure
Externer Link: EN 50131-2-2 Sicherheitsanforderungen an PIR-Detektoren
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